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Frauenfussball

FC Reinach BL holt den Aufstieg in die Nationalliga B der Frauen

FC Reinach BL holt den Aufstieg in die Nationalliga B der Frauen

Es war der Moment, auf den die Frauen des FC Reinach BL zwei Jahre lang hingearbeitet haben. Mit einem 3:1-Heimsieg gegen den direkten Verfolger FC Therwil machten die Birstälerinnen am vergangenen Samstag den Aufstieg in die Nationalliga B perfekt. Rund 400 Zuschauerinnen und Zuschauer feierten auf der Sportanlage Fiechten ein Saisonende, das in die Vereinsgeschichte eingehen dürfte.

Dabei stand das Team von Trainerin Sandra Kaufmann zur Pause noch mit 0:1 hinten. Captain Lea Brunner drehte die Partie nach dem Seitenwechsel mit einem Doppelpack innerhalb von zwölf Minuten. Den Schlusspunkt setzte die erst 18-jährige Mia Schaffner, die aus dem eigenen Nachwuchs stammt.

Ein Aufstieg mit Ansage

Überraschend kam der Erfolg nicht. Reinach führte die Tabelle über weite Strecken der Rückrunde an und kassierte in den letzten elf Spielen nur eine Niederlage. Die Konstanz hat den Unterschied gemacht, sagte Kaufmann nach dem Spiel sichtlich gerührt. Sie betreut die erste Frauenmannschaft seit drei Jahren und hat den Kader in dieser Zeit kontinuierlich verjüngt.

Sportchef Marco Hubacher betonte, dass der Aufstieg auch finanziell und organisatorisch eine Herausforderung werde. Die Auswärtsfahrten in der Nationalliga B sind länger, die Anforderungen an den Trainingsbetrieb steigen, erklärte er. Der Verein wolle den Kader gezielt mit zwei bis drei erfahrenen Spielerinnen verstärken, ohne die eigene Nachwuchsphilosophie aufzugeben.

Für die Region Baselland ist der Aufstieg ein wichtiges Signal. Mit Reinach spielt künftig ein zweiter Klub aus der Nordwestschweiz in der zweithöchsten Liga. Der Saisonstart ist für Mitte August angesetzt, die Vorbereitung beginnt bereits in der zweiten Juliwoche.

Bis dahin gilt der Blick aber noch dem gelungenen Abschluss. Am kommenden Wochenende lässt der Verein die Saison mit einem Vereinsfest ausklingen, zu dem auch die Juniorinnen-Teams eingeladen sind.

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