Beim EHC Baselxx hat die Sommerpause ein klares Ablaufdatum: Am 7. Juli bittet das neue Trainergespann die Spieler zum ersten Athletiktraining auf die Sportanlage. Die Eiszeiten in der St. Jakob-Arena folgen ab Anfang August. Damit liegen rund vier Wochen Trockenarbeit vor der Mannschaft, ehe die Schlittschuhe wieder zum Einsatz kommen.
Neu verantwortet ein Duo die sportliche Leitung. Der bisherige Assistent rückt zum Cheftrainer auf, an seine Seite tritt ein erfahrener Mann aus der Juniorenausbildung des Klubs. Die Vereinsführung begründet die Doppellösung mit der Verzahnung von erster Mannschaft und Nachwuchs, die in den vergangenen Jahren zu locker gewesen sei.
Drei Abgänge, fünf Zuzüge
Beim Kader hat sich einiges getan. Fünf neue Spieler stehen auf dem Papier, drei davon kommen aus Vereinen der Region. Demgegenüber stehen drei Abgänge, darunter ein langjähriger Verteidiger, der seine Aktivkarriere beendet. Der Klub bezeichnet die Mischung aus Routine und jungen Kräften als bewusste Linie für die kommenden zwei Saisons.
Sportlich war die abgelaufene Spielzeit durchwachsen. Nach einem starken Saisonstart riss der Faden in der Rückrunde, am Ende reichte es nur zu einem Platz im hinteren Mittelfeld. Die Playoffs verpasste der EHC Basel knapp. Genau hier setzt das neue Trainerteam an: mehr Konstanz über die ganze Saison, weniger Schwankungen in der Defensive.
Die erste Standortbestimmung gibt es im September mit den Vorbereitungsspielen. Gegner und Daten will der Klub im Juli kommunizieren. Bis dahin gilt die ganze Aufmerksamkeit der körperlichen Grundlage, die in der langen Saison über Auf oder Ab entscheidet.

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