Beim SC Rheinfelden weht ein frischer Wind. Der Verein aus dem Fricktal hat für die kommende Saison einen neuen Sportchef installiert, der die Verbindung zwischen erster Mannschaft und Nachwuchs enger knüpfen soll. Die Personalie wurde an der Mitgliederversammlung Ende Juni offiziell bestätigt.
Im Zentrum der neuen Ausrichtung steht die eigene Juniorenabteilung. Statt teurer Zuzüge von ausserhalb will der Klub vermehrt auf selbst ausgebildete Spieler setzen. Mehrere Talente aus den Nachwuchsteams sollen in der kommenden Saison Spielzeit in der ersten Mannschaft erhalten und so an das Erwachsenenhockey herangeführt werden.
Knappes Budget, klare Linie
Der neue Sportchef macht aus der finanziellen Lage kein Geheimnis. Das Budget sei knapp, grosse Sprünge auf dem Transfermarkt seien nicht möglich. Genau deshalb sei der Weg über den eigenen Nachwuchs nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich der einzig sinnvolle. Der Klub wolle sich nicht über seine Verhältnisse hinaus verschulden.
Sportlich peilt der SC Rheinfelden in der 2. Liga zunächst einen gesicherten Mittelfeldplatz an. Der Klassenerhalt habe Priorität, ein junges Team brauche Zeit, um zusammenzuwachsen. Druck auf einen sofortigen Erfolg wolle man bewusst nicht aufbauen.
Das Eistraining beginnt im August, das Trockentraining startet bereits Mitte Juli. Parallel dazu sucht der Verein weiter freiwillige Helfer und Sponsoren aus der Region, um den Spielbetrieb auch abseits des Eises auf gesunde Beine zu stellen.

Schreiben Sie einen Kommentar