Die Saison in den regionalen Handball-Ligen ist abgeschlossen, und die Verantwortlichen nutzen die Sommerwochen für Planung und Personalentscheide. In mehreren Vereinen der Nordwestschweiz zeichnen sich Veränderungen ab, die das Kräfteverhältnis in der kommenden Spielzeit verschieben könnten.
Auffällig ist die Zahl der Trainerwechsel. Gleich an mehreren Standorten in Baselland und im Schwarzbubenland übernehmen neue Coaches, einige davon ehemalige Spieler, die nach ihrer Aktivkarriere an die Seitenlinie zurückkehren. Der Trend geht klar zu Eigengewächsen auf der Trainerbank, was die ohnehin engen Budgets der Amateurvereine schont.
Nachwuchs als Dauerthema
Ein durchgehendes Thema bleibt der Nachwuchs. Mehrere Klubs berichten von wachsenden Juniorenabteilungen, kämpfen aber gleichzeitig mit dem Mangel an Hallenzeiten und ehrenamtlichen Trainern. Die Region verfügt über eine lebendige Handballkultur, doch die Strukturen geraten an manchen Orten an ihre Grenzen.
Bei den Wechseln zwischen den Vereinen halten sich die Bewegungen in Grenzen. Die meisten Spieler bleiben ihren Klubs treu, einzelne suchen den Schritt eine Liga höher oder kehren aus beruflichen Gründen in ihre Heimatregion zurück. Spektakuläre Transfers sind im regionalen Amateurhandball ohnehin die Ausnahme.
Spannend wird, wie die Aufsteiger mit dem höheren Niveau zurechtkommen und ob die Absteiger den direkten Wiederaufstieg anpeilen können. Die Liga ist enger zusammengerückt, sagt ein erfahrener Funktionär, der seit Jahren das regionale Geschehen verfolgt.
Klar ist: Die Vorbereitung beginnt für die meisten Teams im August, die ersten Pflichtspiele folgen im Spätsommer. Bis dahin bleibt Zeit, die Weichen für eine erfolgreiche Saison zu stellen.

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