Es war eine Saison, die den Anhängern von Unihockey Basel Regio Nerven gekostet hat. Lange stand das Herrenteam im Tabellenkeller der 1. Liga Grossfeld, ehe es sich im letzten Spiel mit einem 6:5-Sieg aus eigener Kraft rettete. Der Ligaerhalt war damit alles andere als ein Selbstläufer.
Schon im Herbst zeigte sich, dass die Mannschaft mit den Abgängen vom Sommer zu kämpfen hatte. Zwei Leistungsträger waren ins Ausland gezogen, ein dritter beendete seine Karriere. Der Kader musste neu zusammenfinden, und das brauchte Zeit. Bis Weihnachten standen nur drei Siege zu Buche.
Die Wende kam nach der Winterpause. Vier Siege in Serie brachten Basel Regio zurück in den Tabellenmittelteil und gaben dem Team Selbstvertrauen. Trainer und Spieler sprachen unisono von einer veränderten Einstellung im Training, die sich auf dem Feld auszahlte.
Verletzungspech im Schlussspurt
Doch ausgerechnet in der entscheidenden Phase der Saison häuften sich die Ausfälle. Zwei Stammspieler fielen mit Knieverletzungen aus, was die ohnehin dünne Personaldecke weiter strapazierte. Junioren mussten früher als geplant ins Aufgebot rutschen.
Dass die jungen Spieler diese Verantwortung annahmen, war einer der Lichtblicke der Saison. Im entscheidenden letzten Spiel steuerten gleich zwei Akteure aus dem eigenen Nachwuchs Tore bei. Das stimmt für die kommende Spielzeit zumindest vorsichtig optimistisch.
Für die neue Saison kündigte der Verein an, gezielt im Sturm nachlegen zu wollen. Konkrete Namen wurden noch keine genannt. Klar ist nur: Eine weitere Zitterpartie wie in dieser Saison möchte in Basel niemand noch einmal erleben.

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