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Unihockey

Unihockey-Frauen aus dem Birseck setzen auf Eigengewächse

Unihockey-Frauen aus dem Birseck setzen auf Eigengewächse

Das Frauen-Unihockeyteam aus dem Birseck blickt auf eine Saison im gesicherten Tabellenmittelfeld zurück. Spektakuläre Schlagzeilen lieferte die Mannschaft keine, dafür Stabilität und eine klare Linie für die Zukunft.

Statt auf teure Zuzüge setzt der Verein bewusst auf die eigene Juniorinnenabteilung. In dieser Saison schafften drei junge Spielerinnen den Sprung ins Fanionteam und kamen regelmässig zu Einsatzminuten. Das ist erklärte Strategie und nicht blosse Notlösung.

Ausbildung vor schnellem Erfolg

Die Verantwortlichen betonen, dass dieser Weg Geduld verlangt. Junge Spielerinnen brauchen Zeit, um sich an das Tempo und die Physis der Aktivliga zu gewöhnen. Entsprechend wurden in dieser Saison auch Niederlagen in Kauf genommen, wenn dafür der Nachwuchs Spielpraxis sammeln konnte.

Die Investition in die Breite zeigt erste Früchte: Die Juniorinnenteams des Vereins sind gut besetzt, und der Zustrom an neuen Spielerinnen reisst nicht ab. In einer Sportart, die um Aufmerksamkeit und Mitglieder kämpft, ist das keine Selbstverständlichkeit.

Ob die Strategie sportlich aufgeht, wird sich erst in den kommenden Jahren weisen. Ein garantierter Erfolg ist sie nicht, das räumen die Verantwortlichen offen ein. Aber sie sei nachhaltiger als das Anwerben auswärtiger Spielerinnen, die nach einer Saison oft wieder weg seien.

Für die neue Spielzeit lautet das Ziel erneut der gesicherte Ligaerhalt, mit weiter steigendem Anteil an Eigengewächsen. Die Sommerpause nutzt das Team für den Trainingsstart Mitte Juli, dann beginnt die Vorbereitung auf die nächste Saison.

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