Der Nordwestschweizer Schwingerverband blickt auf einen gelungenen Nachwuchstag zurück. Beim Jungschwingertag in Sissach traten am Samstag über 140 Kinder und Jugendliche aus der ganzen Region an, so viele wie noch nie. Vom Fricktal über das Baselbiet bis ins Schwarzbubenland reisten die Vereine mit ihren Nachwuchstalenten an.
Eingeteilt nach Jahrgängen rangen die Jungen und Mädchen in fairen, aber durchaus engagierten Gängen. Die jüngsten Teilnehmer waren gerade einmal sieben Jahre alt, für sie standen Spass und das Erlernen der ersten Schwünge im Vordergrund. Bei den älteren Kategorien ging es bereits um wertvolle Punkte für die regionale Jahreswertung.
Breite Basis als Ziel
Technischer Leiter Andreas Buser zeigte sich mit dem Tag rundum zufrieden. Wir wollen die Kinder nicht zu früh auf Resultate trimmen, sondern Freude am Schwingen wecken, betonte er. Der Verband habe in den letzten Jahren gezielt in die Ausbildung der Jugendleiter investiert, das trage nun Früchte.
Sportlich ragten unter anderem der Gelterkinder Nils Schmid und die Reinacherin Lara Wenger heraus, die in ihren jeweiligen Kategorien ungeschlagen blieben. Beide erhielten am Schluss einen kleinen Zinnbecher und durften sich über den Applaus der mitgereisten Eltern und Grosseltern freuen.
Neben dem Wettkampf kam auch das Gesellige nicht zu kurz. Die Vereine sorgten mit Festwirtschaft und einem Spielparcours für Unterhaltung, während erfahrene Aktivschwinger den Kindern Tipps gaben und für Fragen zur Verfügung standen.
Für den Verband ist der Nachwuchs der Schlüssel zur Zukunft. Mit der Rekordbeteiligung in Sissach sieht man sich auf gutem Weg, auch in den kommenden Saisons genügend Schwinger für die Aktivkategorie heranzubilden. Der nächste Nachwuchsanlass ist bereits für den Spätsommer geplant.

Schreiben Sie einen Kommentar