Sm’Aesch Pfeffingen hat seine wohl wichtigste Personalie vor der neuen NLA-Saison geklärt. Die 21-jährige Zuspielerin, die in der abgelaufenen Spielzeit den Sprung in die Stammsechs schaffte, verlängert ihren Vertrag bis 2028. Damit setzt der Klub aus dem Leimental ein deutliches Zeichen für Kontinuität auf einer Position, die in der Vorsaison noch mehrfach umbesetzt werden musste.
«Wir wollten nicht jeden Sommer neu suchen. Eine Zuspielerin braucht Zeit, um die Mannschaft zu lesen, und genau diese Zeit geben wir ihr jetzt», erklärte der sportliche Leiter am Rande des ersten Sommertrainings. Die Spielerin selbst sprach von einem Umfeld, in dem sie sich entwickeln könne, ohne nach jedem Fehler in Frage gestellt zu werden.
Geduldige Aufbauarbeit zahlt sich aus
Der Weg zur Stammspielerin war kein gerader. Noch vor zwei Jahren kam sie fast ausschliesslich als Einwechselspielerin zum Zug, durfte sich aber im Training an der Seite erfahrener Routiniers an das Tempo der höchsten Liga gewöhnen. In den entscheidenden Playoff-Partien der Vorsaison stand sie dann durchgehend auf dem Feld.
Für das Trainerteam ist die Verlängerung mehr als nur eine Personalentscheidung. Mit einer fix gesetzten Zuspielerin lassen sich Angriffskombinationen über den Sommer einstudieren, die in der hektischen Saisonphase kaum noch zu trainieren sind. Gerade die Schnellangriffe über die Mitte sollen so verlässlicher werden.
Sm’Aesch Pfeffingen bleibt damit das Aushängeschild des Nordwestschweizer Frauenvolleyballs. Während andere Vereine der Region in den unteren Ligen um den Erhalt ihrer Teams kämpfen, kann der Klub aus Aesch und Pfeffingen mit Planungssicherheit in die neue Spielzeit gehen.
Der Trainingsauftakt für das gesamte NLA-Kader ist für Anfang August angesetzt. Bis dahin absolvieren die Spielerinnen ein individuelles Kraft- und Ausdauerprogramm. Die ersten Testspiele sollen Mitte August folgen.

Schreiben Sie einen Kommentar