Es war ein Krimi mit dem bittereren Ende für den VBC Therwil. Im entscheidenden Aufstiegsspiel um den Sprung in die nächsthöhere Liga unterlagen die Leimentaler nach fünf Sätzen. Der Tiebreak ging mit 13:15 verloren, nachdem Therwil zwischenzeitlich sogar mit zwei Punkten geführt hatte.
«Wir haben alles gegeben, was in uns steckte. Am Ende waren es ein, zwei Aufschläge, die über Aufstieg und Verbleib entschieden haben», sagte der sichtlich enttäuschte Captain nach der Partie. Die Halle war mit rund 200 Zuschauern gut gefüllt, viele davon Familienangehörige und Vereinsmitglieder, die ihr Team lautstark unterstützten.
Lange Saison mit Höhen und Tiefen
Der VBC Therwil hatte sich über die gesamte Spielzeit als eines der stabilsten Teams der Liga präsentiert. Nach einem durchwachsenen Start steigerte sich die Mannschaft kontinuierlich und sicherte sich in der Rückrunde Platz zwei. Erst das direkte Duell mit dem Tabellenersten brachte die Entscheidung.
Trotz der Enttäuschung zeigte sich das Trainerteam versöhnlich. Die Mannschaft sei jung, der Kern bleibe zusammen, und die Erfahrung aus diesem engen Spiel werde sich im nächsten Jahr auszahlen. Abgänge seien bislang keine bekannt, im Gegenteil: Zwei Talente aus dem eigenen Juniorenbereich sollen den Kader verstärken.
Für den Verein ist der knappe Misserfolg auch ein Beleg für die gewachsene Breite des Volleyballs im Baselbiet. Mehrere regionale Klubs drängen mittlerweile in die höheren Ligen, was die Aufstiegsspiele zu echten Publikumsmagneten macht.
Die neue Saison beginnt für den VBC Therwil mit dem Trainingsstart Mitte August. Das erklärte Ziel bleibt unverändert: der Aufstieg, diesmal möglichst ohne Umweg über einen Tiebreak.

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